Die Fortsetzung zu Nada Brahma

Das dritte Ohr – Vom Hören der Welt

Das Inspirationsbuch für eine hörende Menschheit

➡️ Lesegenuß für hörende Menschen oder solche, die sich mehr ihrem Ohr zuwenden wollen

➡️ Berendt durchforstet die Geschichte unsere Spezies und fragt sich: Was könnten wir für eine Menschheit sein, würden wir nur mehr hören. Und einander zuhören.

➡️ Das Buch ist aktueller denn je, in einer Zeit in der „Spaltung“ so eine großes Thema ist

➡️ Berendt vergleicht die sehende mit einer hörenden Wissenschaft und findet reichlich Inspirationen, warum wir uns dringend mehr auf unseren Hörsinn einlassen sollten

➡️ Im typisch-magischen Schreibstil von Berendt: Geschichte, Psychologie, Klang.

➡️ Berendt hinterfragt sich stets selbstkritisch. Was für eine Wohltat in unseren Tagen.

440 Seiten | Hardcover | Fadenbindung | sw-Abbildungen

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Das dritte Ohr – Vom Hören der Welt

Dieses Buch ist ein Trip: die Reise eines hörenden Menschen in andere Zonen der Wahrnehmung. Das Vehikel, das uns transportiert, ist das Ohr. Wir vergleichen Auge und Ohr. Wir tun dies im Sinne des Ausgleichs gegen die jahrhundertelange Sehbevorzugung in der abendländischen Tradition.

Warum haben Frauen höhere Stimmen als Männer? Warum sind die Wahrnehmungen des Ohrs so viel genauer als die des Auges? Warum arbeitet Wissenschaft so viel häufiger mit dem Seh-Sinn als mit dem Hör-Sinn? Warum dominiert der Seh-Sinn in unserer Fern-Seh-Kultur unsere Wahrnehmung so sehr?

Das Dritte Ohr ist ein Werk von historischer Wirkung, denn es brachte – mit anderen großen Werken Berendts – tatsächlich zigtausende von Menschen in Bewegung, ins Nachdenken, ins Nachspüren, ins Fragen stellen, ins in Frage stellen. Es ist ein Werk von kulturell übergeordneter Bedeutung und hat von seiner inspirierenden Kraft nicht das Geringste verloren.“   David Lindner

„In majestätischem Schwung führt Berendt den Leser durch Makro und Mikrokosmos …“   Fritjof Capra

„Berendt ist leise, um das Ohr zu öffnen, das für ihn das Tor zur Seele ist …“ Elke Heidenreich

Joachim-Ernst Berendt, 1922 in Berlin-Weißensee als Sohn eines Pfarrers geboren, der zu den führenden Männern des Widerstandes der evangelischen Kirche gegen Hitler gehörte und im KZ Dachau ums Leben kam, war 1945 Mitbegründer des Südwestfunks (heute SWR).

  • Er schrieb 33 Bücher, die in 21 Sprachen übersetzt wurden.
  • Sein berühmtes »Jazzbuch« ist das meistverkaufte Musikbuch der Welt.
  • Viele von Berendts Plattenproduktionen – circa 250 – wurden international ausgezeichnet.
  • Seine »Nada Brahma«-Sendungen waren die erfolgreichsten, die der Südwestfunk je gesendet hat.
  • Berendt ist Gründer des heutigen »Jazzfest Berlin«, war Leiter des ersten World Music Festivals (1967), des Olympia Jazz Festivals München 1972, des World Jazz Festivals auf der Weltausstellung Osaka 1970 und von »Jazz and World Music« im Lincoln Center New York 1984.
  • Die heutige Weltmusikbewegung verdankt ihm wesentliche Impulse seit dem Beginn der Sechzigerjahre.
  • Seit der zweiten Hälfte der Siebziger ist Berendt durch seine Arbeiten über den Klangcharakter der Welt und das Wunder des Hörens hervorgetreten. Mit seinen Radiosendungen zum Wunder des Hörens erschloß er den Gedanken von der kreativen und spirituellen Bedeutung des Hörens für viele Menschen aus westlicher und östlicher Sicht. Aus der Beschäftigung mit diesem Gedankengut und dem Kontakt mit zahlreichen therapeutischen und spirituellen Disziplinen entstand seine Seminararbeit.
  • Joachim-Ernst Berendt kam am 4. Februar 2000 bei einem Verkehrunfall ums Leben.

Da Berendts Bücher nicht mehr von den großen Verlagen aufgelegt wurden, hat der Traumzeit-Verlag begonnen, das literarische Erbe Berendts der Welt weiterhin in hochwertig verarbeiteten Neuauflagen zur Verfügung zu stellen.

Inhalte dieses Buches

INTRO

VXIII Hören als Reisen 19

VXIII Das Ohr ist der Kompaß 19

VXIII Der Grundton ist der Klang des Seins 21

VXIV Das Hören dringt tiefer 22

VXIV Das Steuer herumreißen! 23 

VXVI Was soll uns der Osten? 24

VIVII Flucht in die heile Welt? 25

VVIII Selber erfahren, was Hören bringt 26

VVIX Plötzlich: Das Ohr ist «in» 28

VXIX Lesehilfen 29

VOM OHR UND VOM AUGE

VXVI An den Mast gefesselt. Wachs im Ohr 32 

VXIII Sense und Zärtlichkeit 35

VXIII Das Ohr lehrt uns zählen 39

VXIV Sehen = Suchen 43

VXIV Liebe durchs Ohr 46

VXVI Petrarca auf dem Mont Ventoux 49 

VIVII Höre, so lebt deine Seele jetzt! 52 

VVIII Das Auge sagt: Ich! 57

VXIX Das Ohr nicht ohne das Auge. 

Und das Auge nicht ohne das Ohr 59

VXIX Wer Ohren hat zu hören, der – sieht! 64

WIR SEHEN DREI DIMENSIONEN, 

ABER WIR HÖREN – WIE VIELE?

VXVI Relativitätstheorie: kein Problem für das Ohr 69 

VXIII Unserem Gehör verdanken wir den Begriff der

Unendlichkeit 69 

VXIII Baby im Ohr 71

DAS OHR ÜBERSCHREITET 

Vom Wunder unseres Gehörs

VXVI Das Ohr – ein Spiegelkabinett 74

VXIII Wir hören mehr, als wir glauben 75

VXIII Das Unhörbare wirft sich ins Hörbare 76

VXIV Die Auslenkungen unseres Trommelfells: 

unter dem Durchmesser eines Wasserstoffatoms! 77

VXIV Klang überhöht Zeit 78

VXVI Musik – Kunst in der Zeit? 80 

VIVII Hören heißt «Quanteln» 82 

VVIII Das Ohr findet Furten 84

DENKEN DURCHS OHR 

Suite über die ratio 

VXVI Thema 86 

VXIII Exposition und erste Tonart 88

VXIII Heideggers zweite Tonart 89

VXIV Angelus Silesius‘ Kontrapunkt 90

VXIV Das Duo der einen Münze 91 

VXVI Buddhas Tonart 93

VIVII Monokausale Monodie 94 

VVIII Heisenbergs Engführung 96

VXIX Die Wäscheleine als Notenlinie 97

VXIX Hölderlins Variation 98

VXXI Wolffs Rondo 99 

VIXII Pause mit Bhagwan 100

VXIII Kadenz über das Denken 100

VXIV Seitenthema: Heraklit 101

VIXV Variation über das Seitenthema 102 

VXVI Mehr Münz-Duos 103 

IXVII Fuga canonica 107

XVIII Tripel-Fuge für Heraklit, Bhagwan und Heidegger 109 VXIX Variation à la Mozart 112

VIXX Finale mit T. S. Eliot 112 

VXXI Heideggers, Goethes und Heraklits Coda 113

ANA-LOGIK FÜHRT WEITER ALS LOGIK 

HÖR-WORTE

VXVI Der «ganze überflüssige Reichtum der Sprache» 121 

VVIII Jimi Hendrix: Der Vorhang im Tempel zerriß 125

VXIII Vierzehn Variationen über das Hören 129

VXIV tumb – taub – dumm – doof 140

LANDSCHAFT FÜR OHREN 

Eine Sommer-Erfahrung 141

WATTE IM OHR 

Über den Lärm

VXVI Lärm ist hörbarer Müll 148 

VXIII Schweigen als höhere Potenz von Klang 148

VXIII Lärm macht krank! 149

VXIV «Berge aus Lärm» 151

VXIV «Rock around the clock» 155 

VXVI Mit zunehmender Lautstärke wächst die 

Verstimmung 156

VIVII Lärm kommt von all‘arme: Zu den Waffen! 158 

VVIII Verliebt in Explosionen 160

VILX Je mehr Krach, desto mehr Kraft! 162 

VXIX Das Potential des Pianisten: 17 bis 19 Tonnen! 162 

VXXI TÜV für Body and Soul 163

DIE WELT IST KLANG 

Harmonikales und Harmonikal-Nahes

VXVI Harmonikales als Weg 165

VXIII Das Wunder der Oktave 167

VXIII Vom Dreiklang der Erde: Tages-, Jahres- und 

Mondton 169

VXIV Die Harmonie der Sphären oder Von Pythagoras bis

Kepler 173

VXIV Die Rechnung geht auf – bestätigt die Wissenschaft 178 VXVI Die harmonikale Verseuchung 180

VIVII Das Kosmische in der Architektur 182

VVIII Humane und harmonikale Architektur 184

VXIX Akupunktur oder Der Mensch als Resonanzkörper 191

VXIX Das Wetter klingt 191

VXXI Die Visualisierung der verborgenen Harmonie 193

VIXII Im Anfang war der Klang 197

TOTAL LISTENING

Die sieben Implikationen des neuen physikalischen Weltbildes der holomovement 202

VXVI Materie – ein Kräuseln und Säuseln 207

VXIII Welchen Raum nennen wir Zeit? 209

VXIII Die Verbundenheit aller Dinge 210

VXIV Das déjà vu des Bewußtseins 212 

VXIV Physik ändert Gesellschaft 215

VXVI Die Normalität der Psi-Phänomene 218 

VIVII Der Umbruch ist jetzt! (Paradigma Shift) 220 

Summa 222

DER HÖRBARE UND DER UNHÖRBARE KLANG 

VXVI Wo sitzt das Dritte Ohr? 224 

VXIII Wer von «Schwingungen» spricht, denkt ungenau 226

VXIII Wir hören unabhängig davon, ob ein Ton da ist oder

nicht 227

VXIV Musik der Sonnenwinde und des Erdmagnetismus 230

VXIV Vom Fell zur Elektronik 232

VXVI Kepler: «Gib dem Himmel Luft…» 235 

VIVII Der drive zur Harmonie 237 

VVIII Das Hören ist der Weg 238

POLITIK DURCHS OHR

VXVI «Links, wo das Herz schlägt» 240

VXIII Wollen wir den Suizid? 246

VXIII Der Friede, der zum Friedhof führt 248

VXIV Marx und Hesse 250

VXIV Der hundertste Affe 254 

VXVI Der Kuchen der Frauen 259 

VIVII Wir sind bevorzugt 266

WARUM DIE FRAUEN DIE HÖHEREN STIMMEN HABEN 

VXVI Männer und Frauen müssen verschieden klingen 268 

VXIII Die hohen Stimmen tragen die Melodie 270

VXIII Wen die Natur dominant machen wollte 271

VXIV Wer oben und wer unten steht 273

VXIV Die hohe Distanz und die tiefe Einheit 274 

VXVI Hoch heißt: Vorsicht! 277

VIVII Das Wüten der Großen Mutter tönt nach 278

VVIII Warum Frauen gesehen werden wollen 283

VXIX Der weibliche Sound ist der ältere 285

VXIX Die Frau schuf die Sprache 289

VXXI Sprache – so alt wie der Mensch 293 

VIXII Mädchen sprechen früher und mehr 295

VXIII Der Ur-Mensch – ein Hörender 296

VXIV Polyphonie als Modell 299

OBERTÖNE ÖFFNEN DIE TÜR

VXVI Viele Stimmen aus einer Kehle 302 

VXIII Obertöne informieren uns über die Realität 303

VXIII Obertöne = Supersounds 307

VXIV Musik aus der Materie oder aus der Transzendenz 311

VXIV Die westliche Musik hat mit Tönen getan, was die

Wissenschaft des Westens mit der Natur tat 313 

VXVI Weltmusik: Das allen Menschen Gemeinsame 

in sich selbst entdecken 316

MUSIK ÜBERSCHREITET. GEWISS. ABER WELCHE?

VXVI Chaos birgt Ordnung 320

VXIII Musik hat Sinn nur, insofern sie über die eigene 

Struktur hinausweist 321

VXIII Vom Klang der Moderne 324

VXIV Transzendierung jetzt! In Musik, 

Physik – überall! 325

VXIV Ben Webster: Vom Blasen ins Stöhnen ins Flüstern ins

Atmen 326

VXVI Mit der Acht durch die Nacht in das Neue 327

VIVII Vom Gleichnis der logarithmischen Kurve 329

LESEN IST INNERES HÖREN

VXVI Der Leser – ein Geliebter 330 

VXIII Radio: Plädoyer für den Hörenden Menschen 332

APROPOS FERNSEHEN

VXVI TV beruhigt, daß Schüsse nicht schaden 334 

VXIII Fernsehen als «rechtes» Medium 335

WER HÖRT, IMPROVISIERT

VXVI Mehr auf die anderen hören als auf sich selbst 338

VXIII Das Kollektiv als ein Wesen 339 

VXIII Warum Komponisten taub sein können 341

VXIV Komponierte Musik steht im Raum 343 

VXIV Musik zum Sehen? 346

VXVI Improvisierte Musik sagt: Wir! 348

PROBE AUFS EXEMPEL

VXVI Sehen heißt Urteilen: die Ur-Teilung 349 

VXIII Drei Tage mit verbundenen Augen 352 

VXIII Über Ray Charles, Roland Kirk und 

Sleepy John Estes 359

HÖRST DU DAS RAUSCHEN DES FLUSSES?

Eine Meditation 363

LOBSINGEND WACHSEN!

VXVI «Gott hungert nach Liedern» 372 

VXIII Vom «Zweck» der Musik 373

VXIII «Weißt du, wieviel Mücklein spielen…?» 375

VXIV Wal-zerklänge – Wal-zertanz 377

VXIV Das Universum tanzt 378 

VXVI Die Leiter der Liebe 380

VIVII Wir sind nicht getrennt 382 

VVIII Leben ist Lieben ist Loben ist Sich-Laben 383

EXTRO 388

Persönliches: Hommage à Hans Kayser – Physik –

Seh-Handicap? – Vom Jazzbuch zum «Dritten Ohr» – 

Kritiker – Und noch einmal: Dank

ANHANG

Anmerkungen 399